Die Würfel sind gefallen!

Jetzt wo du dich entschieden hast, welche Sprache es sein soll, kann es endlich losgehen !

Möglicherweise hast du einen reichen Wortschatz. Wir müssen unser Gegenüber jedoch immer dort abholen wo derjenige steht. Deshalb besorge dir am besten frischen Lesestoff, wie zum Beispiel Märchenbücher oder Zeitschriften und Comics.  Entscheidend ist immer ein spielerischer Umgang mit der Sprache, damit tun sich alle Beteiligten etwas leichter als mit trockener Grammatik und Rechtschreibung.

Natürlich ist es dann deine Aufgabe diese Texte vorher durchzulesen und fehlenden Wortschatz aufzufüllen, bevor du die Inhalte vermittelst. Das macht viel Spaß und ihr habt automatisch etwas worüber ihr dann passend reden könnt.

Kleine Hausaufgabe:

Gehe in die nächste Bücherei und hole die Anregungen, sollten dort nicht ausreichend Materialien vorhanden sein, bestelle diese im Internet über einschlägige Büchereien.

Welche Sprache überhaupt?

Nach deinem persönlichen Wunsch eine Sprache weiterzugeben, ist das die zweitwichtigste Frage, die Du klären musst.

Welche Sprachen kann ich überhaupt am besten unterrichten und welche macht am meisten Sinn? 

Auch hier haben bereits Untersuchungen ergeben, dass am besten die Sprache vermittelt werden kann, die man selbst emotional vermitteln kann.

Die besten Lehrer haben Zöpfe. (alte dt. Redewendung)

Meine heutige kleine Hausaufgabe:

Setz dich bitte hin und schreibe gleich auf, welche Sprachen du insgesamt kennst, wie viel Vokabeln du beherrscht oder dir auch mal rasch aneignen könntest, welche Sprache du allein oder vielleicht mit deinem Partner üben könntest.

Am Ende bewertest du selbst, welche Sprache am meisten Sinn macht. Dann kann es schon gleich losgehen!

Lust und gute Laune.

Ich behaupte frei, dass du bereits alles hast, was nötig ist, um eine Sprache weiterzugeben.

Wenn du diesen Blog liest, dann bringst du nämlich bereits die notwendige Motivation mit.

Hast du heute schon damit angefangen? 

Ich werde ab heute kleine Hausaufgaben geben, die die Umsetzung erleichtern werden. Dabei bist du dich selbst überprüfen und auch  deine Ergebnisse selbst bewerten lernen.

Das macht riesigen Spaß! Du kannst nämlich deine Erfolge erkennen und daraus neue Motivation entwickeln. Das kann man unendlich weit fortsetzen.

Lass dich von dir selbst überraschen.

Kleine Hausaufgabe:

Setze dich kurz mit deinem Partner zusammen und bespreche deine Motivation, eine zweite oder dritte Sprache weiterzugeben. Bitte um Unterstützung bei deinem Vorhaben und um Rückhalt, wenn es mal nicht so rund läuft.

Übrigens: Es ist kein Problem, wenn die Partner untereinander in ihrer Muttersprache sprechen. Kinder die neue Sprachen lernen, können das sehr gut unterscheiden und erlauben das ohne einen Rückschritt zu erleiden.  Kinder sehen eine neue Sprache ohnehin spielerisch, wie es das ganze Leben am Anfang nun mal für sie glücklicherweise ist.

Und ich soll Sprachunterricht geben?!?

Oft werden wir im Alltag mit Dingen konfrontiert, die aufwendig und ergebnislos sind. Hier ist das ganz anders.

Sprachen sind ein tolles Beispiel für eine echte Investition in die Zukunft. Sie verändern Dein Leben, das deiner Kinder und das deines Partners. Und es wird besser, versprochen!

Du sprichst eine zweite Sprache, mäßig bis gut oder vielleicht noch besser? Dann willst du nicht, daß dein Kind dir später daraus einen Vorwurf macht: „Warum hast du mir das Essen, das Lesen und Schreiben, das Ballspielen beigebracht, aber nicht eine zweite Sprache, wo du sie doch kannst? Wieso muß ich dumm bleiben oder mir in der Schule jetzt schwer tun?“

Das war meine persönliche Motivation, es bei meinen Kindern zu tun. Ich möchte am Ende nicht klüger, als meine Kinder sein. Sie dürfen ihre Eltern gern übertreffen und es später auch besser haben, wie ich.

Übrigens, Dialekte sind nachgewiesenermaßen förderlich für das Sprachverständnis, wenn sie als eine von zwei Sprachen gelebt werden (z.B. Hochdeutsch und Schwäbisch), Kinder können sauber trennen, wenn man sie dazu auffordert. Daheim Hochdeutsch, im Kindergarten Dialekt. Oder umgekehrt. Die Sozialkompetenz wird durch Mehrsprachigkeit gefördert, das ist kein Geheimnis mehr, sondern wissenschaftlich belegt.

Ungeborene lernen leichter

„Jetzt spinnt Roberto völlig“, wirst du denken. Staune mit mir.

Jedes Baby ist ein Universalgenie. Es versteht zunächst jede erdenklich mögliche Sprache – Untersuchungen ergaben, daß sich die Sprache nämlich erst nach einem Jahr verfestigt.

Interessant:

Sprachlaute wie z.B. das „R“ oder „ch“ werden nur wahrgenommen, wenn diese in dieser kurzen Zeit gehört wurden. Deshalb hören Chinesen das „R“ garnicht, sondern sprechen es dann mit einem „L“. Das finden wir hierzulande recht amüsant, allerdings geht uns das z.B. in Indien mit den vielen Zwischenlauten nicht anders. Wir hören sie garnicht, weil wir sprachlich als Säugling anders geprägt wurden.

Es ist auch nicht wichtig wieviel eine Sprache gesprochen wird und wie gut, Kinder können die Fehlerrate automatisch ebnen. Großartig, für alle nicht-Muttersprachler. Das motiviert, denn man kann im Grunde genommen absolut nichts falsch machen. Hauptsache man verpasst nicht, spätestens jetzt damit anzufangen.

Wichtig:

So früh wie möglich mit Sprachen beginnen. Am besten, wenn die Kinder noch im Bauch der Mutter sind. Der Tonfall und die Stimme werden tatsächlich bereits über Vibrationen und das Fruchtwasser wahrgenommen.

Säuglinge nehmen die Sprache und die Laute bis zum Abschluss des 1. Lebensjahres passiv auf und programmieren automatisch ihre Wahrnehmung.

Man kann absolut nichts falsch machen, Kinder haben eine Art Autokorrektur von Natur aus eingebaut. Deshalb jetzt anfangen!

Der Kopf so leer, wie das Blatt davor…

Nichts ist schöner und angstmachender zugleich, als ein leeres Blatt.
Aber wenn diese Idee in mir weiter wächst, ohne sie zu realisieren, dann werde ich verrückt!

Wissen ist das Einzige was nicht weniger wird, wenn man es teilt.

Und deshalb baue ich dir eine Anleitung, wie du deinen Kindern, deinem Partner oder vielleicht einem Freund eine weitere Muttersprache ganz nebenbei beibringen kannst.

Nein, ich bin noch nicht verrückt. Das kannst du. Wie, zeige ich dir im Verlauf meiner Ausführungen.
Der Blog eignet sich gut dazu, da ich dich zeitlich führen und auch dynamisch auf Fragen und Themenwünsche eingehen kann.

Ein kleiner Hinweis:

Ich dutze dich, weil wir beide den gleichen Gedanken und Wunsch haben. Und weil wir uns damit nahe stehen, ist das „du“ die beste Form, emotional im Blog zu kommunizieren.
Hier kannst du auch Beiträge posten und Fragen stellen. Fühle dich frei!